Was passiert mit meinem Geld? Banken und ihre grünen Alternativen

Hallo ihr Lieben, schön, dass ihr auch im neuen Jahr wieder auf unseren Blog geklickt habt! Heute und in der kommenden Woche will ich mich einem Thema widmen, dass für die meisten Menschen ziemlich wichtig ist: Geld.

Seit einem halben Jahr greifen wir als „Grün hinter den Ohren“ regelmäßig Themen auf, die zu einem nachhaltigeren Denken und Handeln motivieren sollen. Doch erst letzte Woche wurde mir klar, dass ich mir noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht habe, was eigentlich mit dem Geld passiert, das ich auf meinem Bankkonto lagere.

Eine erste Recherche und Gespräche in der Familie ließen mich zunächst erschrecken – schließlich wurde schnell klar, dass der Großteil der Banken seine Geschäfte weder ethisch noch ökologisch komplett fair abwickelt. Vielmehr stehen beispielsweise Investitionen in das Rüstungsgeschäft oder in Atom- und Kohlekraftwerke oder auch in Unternehmen, die gegen die Menschenrechte handeln, an der Tagesordnung. Auf der Seite fairfinanceguide.de findet sich ein erster Vergleich großer deutscher Finanzhäuser. In der Initiative haben verschiedene Organisationen gemeinsam eine Methodik entwickelt, mit der sie Banken nach Einhalten der Kriterien wie zum Beispiel „Menschenrechte“, „Klimawandel“, „Rüstung“, „Korruption“ usw. bewertet. Bewegt man sich auf der Seite und betrachtet die Profile der zehn aufgeführten Banken, wird schnell klar, dass hier einiges falsch läuft.

Ethische Banken und Öko Kredite
Quelle: https://www.fairfinanceguide.de/ffg-d/themen/menschenrechte/

Zusätzlich zu den Informationsangeboten liefert die Initiative die Möglichkeit, die eigene Bank zu bewerten oder sich bei Unzufriedenheit direkt an diese zu wenden. Nur schade, dass viele beliebte Volksbanken wie z.B. die Sparkassen bisher nicht aufgeführt werden. Dennoch werden auch Tipps für den Wechsel der eigenen Bank gegeben.

Doch an welche Bank sollte man sich wenden?

Hierzu gibt Utopia einige wertvolle Tipps und stellt vier alternative, ethische Banken vor: GLS Bank, Triodos Bank (die beide auch nach dem Fair Finance Guide gut abschneiden), die Ethikbank und die Umweltbank, die allerdings nicht wie die anderen drei Girokonten, sondern ausschließlich Kredite, Tagesgeldkonten und Sparverträge vergibt. Hier werden alle vier Banken von Utopia ausführlich vorgestellt.

Klingt doch ziemlich gut! Motiviert habe ich mich also weiter informiert und bin dabei rasch wieder darauf gestoßen, warum ich eben ein Konto bei der DKB und nicht bei einer der grünen Alternativen habe: Die Kontoführungsgebühren. Eine Einschätzung dazu, welche Kosten auf die Kunden einer der vier ethischen Banken zukommen, wird auf der Seite ethische-banken.de gegeben. Billig ist das also ganz und gar nicht, zumal ich für meine bisherigen Konten nie zahlen musste. So kosten die Girokonten ohne Kreditkarte bereits zwischen 57 und 121 Euro pro Jahr – Summen, die ich als Studentin nicht gerade auszugeben bereit bin.

Zum Glück wurde ich durch meine Eltern gleich auf eine ebenfalls nachhaltige und soziale Alternative aufmerksam gemacht, um Geld anzulegen und damit etwas positives zu bewirken. Solange ich mein bisheriges Girokonto für den Alltag behalte, kommen hier auch kaum Kosten auf mich zu.

Nächste Woche werde ich diese genauer vorstellen.

Also schaut wieder rein! Und schreibt mir gern, mit welchen Banken ihr welche Erfahrungen gemacht habt. Mein Interesse ist geweckt!

Viele Grüße

Käthe

2 Antworten auf “Was passiert mit meinem Geld? Banken und ihre grünen Alternativen”

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