Erna testet: Dr. Bronner´s 18-in-1 Seife? Auf Reisen schon gut.

Hallo ihr Lieben!

In ungewohnter Kategorie berichte ich euch heute über meinen letzten Naturkosmetik-Einkauf. Schon lange bin ich im Drogeriemarkt um die bunten Produkte von Dr. Bronners geschlichen, neulich habe ich endlich zugeschlagen.

 

 

 

Drei kleine Naturseifen in den Duftrichtungen „Pfefferminz“, „Zitrus-Orange“ und „Rose“ habe ich mir gekauft. Bei vielen Produkten spielt für mich die Aufmachung eine große Rolle – das schicke Retrodesign der Plastikfläschchen überzeugt mich schon mal. Außerdem sind die Etiketten mit Zitaten des Erfinders Emanuel Bronner bedruckt, z.B. „We are all brothers and sisters, and we should take care of each other on spaceship earth.“ Auch ansonsten  lässt sich die Philosophie der Firma sehen: Sie versucht, die Umwelt und ihre Rohstoffe zu schonen, garantiert ihren Mitarbeitern faire Löhne und Arbeitsbedingungen und stellt ihre Produkte aus Bio- und Fair Trade zertifizierten landwirtschaftlichen Rohstoffen her.

Zurück zur Seife: Der Hersteller wirbt vor allem mit ihrer 18-in-1 Wirkung. Die Konsistenz des Produktes ist sehr flüssig, ich hatte es mir etwas geliger vorgestellt. Gleich zu Beginn habe ich einen großen Fehler gemacht: ich war im Urlaub und hatte meine Zahnpasta vergessen. Aufgefallen ist mir das natürlich erst spät abends im Hotel. Dann hatte ich einen Geistesblitz: „Nimm doch einfach  Dr. Bronners, das kann man ja auch als Zahnpasta benutzen!“. Für die Zahnpasta gibt man einen Tropfen Seife auf die Zahnbürste und schwenkt sie etwas in Wasser. In weiser Voraussicht habe ich mich für die Geschmacksrichtung „Pfefferminz“ entschieden. Und trotzdem: noch nie in meinem ganzen Leben habe ich so etwas Grausames zum Zähne putzen verwendet. Dagegen erscheint Elmex Geleé auf einmal unglaublich schmackhaft. Das Problem war nicht die Pfefferminze, sondern der latente Seifengeschmack im Mund, der natürlich die ganze Nacht anhielt. An Alle, die früher den Mund mit Seife ausgewaschen bekamen: I feel you.

Ziemlich angeekelt von dieser Aktion behielt ich meine drei Dr Bronners-Seifen erst einmal im Kulturbeutel. Mit etwas Abstand konnte ich wieder mit dem Testen anfangen. Doch vorneweg: der Seifengeruch, der bei jeder Duftrichtung mitschwingt, ist für mich noch immer schwer zu ertragen. Als Duschgel macht sich die Seife sehr gut und ist vor allem reichhaltig. Schon ein paar Tropfen genügen und die Haut wird schön gepflegt. Auch für die Gesichtsreinigung kann ich sie empfehlen. Da ich jedoch trockene Haut habe, benutze ich sie nicht jeden Tag. Mit etwas Wasser vermischt schäumt die Seife wirklich schön, weswegen auch das Beine rasieren super klappt. Bei der Verwendung als Shampoo bin ich mir unsicher: wie bei vielen Naturkosmetikprodukten fühlen meine Haare sich etwas krisselig an, eine Spülung muss ich danach auch noch verwenden.

Zum Reinigen eignet sich Dr. Bronners übrigens auch: sowohl Kosmetikpinsel, Flecken auf der Kleidung und die Handwäsche von delikateren Kleidungsstücken klappt prinzipiell ganz gut. Auch als Ersatz zu Spülmittel dient die Seife. Jaja, kann man alles machen. Muss man aber auch nicht.

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Ehrlich gesagt: mehr als diese acht Schritte habe ich noch nicht getestet. Ob ichs noch tun werde? Mal sehen. Die Seife als Mundwasser fällt für mich auf jeden Fall raus, mein nicht-vorhandenes Haustier wasche ich auch nicht damit, mein Obst putze ich auch nicht mit Seife ab und die Seife als Pflanzenschutz kommt mir auch etwas absurd vor. Vielleicht wäre es noch spannend, die Naturseife als Deo oder im Fußbad zu benutzen. Mehr Einsatzgebiete brauchts meiner Meinung nach aber auch nicht.

 

Auf Reisen ist Dr. Bronners sicherlich praktisch. Schon die 60ml Variante hält bei mir sehr lange. Im Alltag greife ich lieber auf meine vielen (ja, immer noch sehr viele), normalen Produkte zurück.

Bis bald,

eure Erna

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