Zu viel im Schrank: Vom Tauschen und Spenden

Heute haben wir einen Tausch-Nachmittag veranstaltet. Angeregt durch Umzüge und entsprechende Ausmist-Aktionen sowie neu entfachter Begeisterung für ein minimalistischeren Alltag (Ideen hierzu gibt’s aktuell bei Glückssorbet), haben wir unsere Schränke durchforstet. Mit gepackten Koffern und Taschen kamen ein paar Freunde vorbei, bei Kaffee und Kuchen wurden die Dinge inspiziert, anprobiert und an neue BesitzerInnen übergeben.
Tausch-Nachmittag mit Grün hinter den Ohren

Da wir nicht viele Menschen waren, steht nun der Beschluss fest, das ganze in einem größeren Rahmen zu wiederholen. Dann finden sich auch mehr Tausch-Partner.

Habt ihr schon mal einen Tausch-Nachmittag veranstaltet und eventuell noch Tipps für uns?

Nun bleibt die Frage, was mit den Sachen geschehen soll, die auch auf den zweiten Anlauf keinen neuen Besitzer finden. Dass man kritisch sein soll, wenn es um Kleiderspende-Container geht, habe ich schon häufig gehört: Oft kommen die Klamotten nicht wie gedacht kostenlos bei den Bedürftigen an, sondern werden innerhalb Deutschlands oder auch in Dritte-Welt-Ländern weiterverkauft. Das zeigt z. B. die NDR Doku „Die Altkleider-Lüge“.

Doch was tun mit den Sachen, die man nicht mehr braucht?

Über die Website Utopia bin ich auf die Seite „Wohin damit?“ gestoßen. Hier kann man angeben, was man abzugeben hat und vor allem, wo. Anschließend werden einem soziale Einrichtungen vorgeschlagen, zu denen man seine Sachen bringen kann. Werde ich sicher vor dem nächsten Umzug mal ausprobieren!

Generell ist es natürlich sinnvoll, Aussortiertes direkt vor Ort bei einer vertrauenswürdigen Organisation, Kleiderkammer oder einem Sozialkaufhaus abzugeben. Wenn ihr aus Halle oder Leipzig kommt, kann ich euch den Oxfam Laden in Leipzig ans Herz legen: Hier könnt ihr gut erhaltene Kleidung abgeben. Sie wird dann weiterverkauft, wobei das Geld den gemeinnützigen Projekten des Vereins zugute kommt.

In meiner Familie geben wir unsere Altkleider in der Regel an den Kolping Verein, da uns dieser von Mitgliedern als zuverlässig empfohlen wurde.

Habt ihr weitere Anregungen und Möglichkeiten parat? Ich freue mich über Hinweise!

Viele Grüße

Käthe

 

4 Kommentare zu „Zu viel im Schrank: Vom Tauschen und Spenden

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