Und täglich grüßt der volle Wäschekorb

Hinterhof mit Wäscheleine

Wäschewaschen ist die Erwachsenenversion von Michael Endes “Die unendliche Geschichte”. (Nebenbei ein Klassiker, den jeder mal gelesen haben sollte.) Ich liebe ja immer diese eine Stunde alle 1-2 Wochen, in der mein Wäschekorb leer ist …

Heute verbringe ich mal wieder Zeit mit einer meiner “Lieblingsbeschäftigungen”, dem Wäschewaschen. *** Das ist doch eine ideale Gelegenheit, um euch mein, mehr oder weniger, grünes Waschverhalten zu präsentieren. Zunächst zwei grundlegende Einstellungen von mir. Erstens, wascht eure Klamotten nur, wenn es wirklich nötig ist. Natürlich muss Unterwäsche, Sportklamotten oder fleckige Kleidung gewaschen werden, aber Unterteile, wie Röcke, Hosen oder Jeans, könnt ihr ruhig ein paar mal mehr anziehen, die müssen nicht nach jedem Tragen sofort gewaschen werden. Auch bei Oberteilen, ist das nicht immer sofort ein Muss, besonders im Winter, wenn man nicht stark schwitzt.

Zweitens, versuche ich meine Kleidung so schonend wie möglich zu waschen, dazu halte ich mich penibel genau an die Waschanweisung im Etikett. Stichwort: Spitzen-BH. (Handwäsche!) Dadurch hält meine Kleidung natürlich länger, sieht länger schön aus und ich müsst euch seltener neue kaufen.

Nun zum eigentlichen Wäsche waschen: Wie schon gesagt, halte ich mich wirklich sehr genau an die Anweisungen im Etikett, weil die da ja nicht zum Spaß stehen. Als Waschmittel benutze ich Colorwaschmittel von Dash in Pulverform. Ich habe da mal einen riesigen Karton gekauft und den habe ich inzwischen über ein Jahr, wenn der alle ist, würde ich mich nach Naturmarken umschauen und diese ausprobieren. Damit wasche ich fast alles. Lasst euch von Werbung etc. nicht beeinflussen, man braucht nicht extra Waschmittel für Weißes, Buntes, Dunkles, Gardinen, Sportsachen … Für Handwäsche benutze ich Flüssigfeinwaschmittel von Ecover, da Waschpulver sich für Handwäsche nicht sehr gut macht. Für Kleidung die nicht fleckig oder verdreckt ist, nutze ich auch gerne Waschnüsse. Für leicht verschwitzte T-Shirts und Jeans reichen die völlig.

Ich verzichte auf Weichspüler. Das Bundesamt für Umwelt warnt vor dem Gebrauch von Weichspüler und appelliert an uns, den Verbrauch auf ein Minimum zu reduzieren. Oft befinden sich darin viele giftige Chemikalien, die nicht biologisch abbaubar sind. Zusätzlich wird die Haut durch die im Weichspüler enthaltenen Duftstoffe gereizt. Alternativ nutze ich, wie schon im Artikel zu Tafelessig geschrieben, Essig. Einfach das Weichspülerfach damit befüllen und die Wäsche wird natürlich weich. Gerade bei Handtüchern ist das sehr zu empfehlen, da diese durch Weichspüler ihre Saugkraft verlieren. Keine Sorge, der Essiggeruch verfliegt beim Waschen. Spätestens im trockenen Zustand ist nichts mehr vom Essig an der Wäsche zu riechen.

Ich besitze keinen Trockner, daher muss ich meine Wäsche aufhängen. Im Sommer hänge ich sie in unseren Hinterhof, im Winter in unseren Heizungskeller. Trockner verbrauchen Strom, der gespart werden könnte. Ich möchte jetzt niemanden mit einem Trockner verurteilen und gerade für Familien mit kleinen Kindern, ist ein solches Gerät oft nicht wegzudenken. Jedoch sollte jeder selbst überlegen, ob es immer nötig ist ein Gerät mit einem so hohen Stromverbrauch einzuschalten oder ob man nicht ab und zu die Wäsche auf der Leine trocknen kann.

Bis zum nächsten Mal, eure Susi.

 

*** Genau an dieser Stelle musste ich meinen Artikel unterbrechen, weil meine Waschmaschine fertig war und ich Wäsche aufgehängt habe.

4 Kommentare zu „Und täglich grüßt der volle Wäschekorb

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  1. Wäsche waschen macht tatsächlich wenig Spaß und gelacht habe ich dabei noch nie, aber der Einstieg in deinen Post hat mir zumindest ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert. Den Tipp mit dem Essig werde ich demnächst testen. Meine Handtücher erinnern nämlich eher an Reibeisen.

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