Bestandsaufnahme Waschbeckenunterschrank: Was für Produkte nutze ich?

Hier ist er, mein erster Blogartikel. Lange habe ich überlegt, was ich euch als erstes mitteilen möchte. Dabei lag die Schwierigkeit weiß Gott nicht in Ermangelung an Ideen, sondern daran, den perfekten Einstieg zu finden. Aber perfekt gibt es eben nicht und ist, wenn wir genau darüber nachdenken, auch langweilig.

Nach ewigem hin und her beginne ich nun mein Blogger-Dasein damit, euch einen Einblick in meine Nutzung von Drogerieprodukten zu geben. Fangen wir zunächst mit den Putzmittelchen, auch Chemiekeulen genannt, an. Als Schülerin hatte ich mir mal zwei Wochen in den Sommerferien mein Taschengeld damit aufgebessert, dass ich als Zimmermädchen jobbte. Da lernte ich so ziemlich alles über das putzen und aufräumen, was man nur wissen kann. Frei nach dem Motto: Viel hilft viel, gab es ein ganzes Potpourri an Putzmitteln. Durch diese Erfahrung geprägt und auch durch eine wirklich sehr ordentliche Mutti, bin ich zu einer doch eher ordnungsliebenden Erwachsenen herangewachsen.

Als ich dann bei meinen Eltern auszog und meinen Haushalt selbst schmeißen musste, merkte ich, mit meinem eher geringen Einkommen als Studentin, wie teuer eigentlich Putzmittel sein können. Denn ich ließ mich, als unwissendes Werbeopfer, auf ziemlich viele Fehler ein. Natürlich wird das Bad nicht nur mit dem teuren Badreiniger von Meister Propper sauber… Ich verrate euch jetzt ein wahrscheinlich schon nicht mehr sehr unbekanntes Geheimnis: Auch Hausmarken können was! Außerdem braucht man nicht tausend Spezialreiniger. Die sind einfach nur unnötig teuer und nehmen Platz weg. Wenn ich mein Waschbeckenunterschrank-Inneres so betrachte, habe ich diesen Tipp jedoch auch noch nicht verinnerlicht oder besser gesagt: Ich habe inzwischen verstanden, dass ich 80% davon nicht brauch, aber wahrscheinlich bin ich ein Putzzeug-Messi.

Aber was steht denn genau drin? Das kann ich euch sagen:

Allzweckreiniger, WC-Reiniger, gleich zweimal Glasreiniger, Waschsoda, ein Mittel gegen verstopfte Rohre, Teppichreiniger, Duftendes Raumspray, Bodenreiniger mit Glanzeffekt, Fleckenentferner für Polster, Colorwaschmittel in Pulverform, Tafelessig, Farbfangtücher, ein Stück Kernseife, Reinigungstabs für die Toilette

Ein Wischeimer und eine ganze Armee an Putzlappen (so viel werde ich in meinem ganzen Leben nicht putzen, um die aufzubrauchen) komplettieren diese beachtliche Sammlung. Falls ihr euch jetzt fragt, wie riesig mein Waschbeckenunterschrank ist; er ist eigentlich eher winzig. Diese Menge an Inhalt passt nur rein, weil alles auf den Millimeter genau, auf seinem Platz steht und es ein genaues System zum Stapeln gibt. Selbst wenn ich das einhalte, muss ich mich immer noch beim Schließen der Schranktüren so extrem beeilen, damit mir nicht der ganze Inhalt doch noch entgegenfällt.

Viele dieser Mittelchen nutzte ich jedoch gar nicht. Etwas was ihr definitiv nicht benötigt ist Glasreiniger. Ich putze meine Fenster und Spiegel mit warmen Wasser, Allzweckreiniger und einem nassen Lappen und poliere dann mit einem Microfasertuch nach. Das hat mehrere Vorteile: 1) Allzweckreiniger stinkt nicht so bestialisch, 2) es geht deutlich schneller und 3) mehr Platz im Waschbeckenunterschrank oder wo auch immer ihr eure Putzmittel aufbewahrt. Vorausgesetzt man schmeißt den Glasreiniger denn auch wirklich weg und hortet ihn nicht so wie ich…

Der nächste Reiniger auf der Liste, der nicht gebraucht wird ist Teppichreiniger, genauso wie auch Polsterreiniger. Ich nutze sie einfach nicht. Sie stinken und brennen auf der Haut. Ich hatte noch nie einen Fleck auf meinem Teppich oder meiner Couch, den ich nicht mit guter alter Kernseife wegbekommen habe.

Bodenreiniger mit Glanzeffekt ist auch ein ziemlich unnötiges Produkt, denn ich habe ja bereits Allzweckreiniger, der ja, wie der Name schon sagt universell eingesetzt werden kann.

Das letzte, was aus dem Waschbeckenunterschrank weichen muss, ist das duftende Raumspray, was ja wirklich absoluter Schwachsinn ist. Wieso habe ich das eigentlich gekauft? Ich weiß es schlichtweg einfach nicht mehr.

Zusätzlich zu meiner Sammlung im Bad, kommt noch eine bescheidenere Sammlung in der Küche. Hier befindet sich:

Spülmittel, Spezialsalz und Tabs für die Spülmaschine, Scheuermilch und Ceranfeldreiniger

Viel lässt sich da, aus meiner Sicht, nicht meckern. Die Scheuermilch werde ich noch alle machen und dann jedoch nicht mehr nachkaufen, weil sie, wenn man es ganz genau nimmt, nichts anderes macht als der Ceranfeldreiniger.

Damit habe ich die Sammlung wenigstens etwas eingeschränkt. Dieser Sortiervorgang hat zunächst natürlich noch nicht sehr viel mit Nachhaltigkeit zu tun, wohl eher mit Putz-Minimalismus. Im nächsten Schritt möchte ich mich damit beschäftigen wie nachhaltig oder schädlich herkömmliche Putzmittel sein können und viele Rezepte zum selber machen ausprobieren.

Nachdem ich jetzt genug über Putzmittel gesprochen habe, wie man das als emanzipierte Frau im 21. Jahrhundert so tut, war es das tatsächlich schon. Mein erster Blogartikel. Tat ja gar nicht weh.

Wenn ihr Fragen und Anregungen habt dann lasst mir einen Kommentar dar. Besonders, wenn ihr Tipps habt, welche meiner genannten Putzmittel immer noch völliger Mumpitz sind und ebenso weggelassen werden können.

Bis zum nächsten Dienstag. Eure Susi

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